und، die

lehrt,

der selber aus der Wirrnis wiederkehrt

und so, daß er zu heiligen Gestalten1,

die alle ihres Wesens Würde halten,

in einer Kirche und auf goldnen Smalten

die Schönheit malte, und sie hielt ein Schwert2.
Er lehrt dich sagen:
Du mein tiefer Sinn,

vertraue mir, daß ich dich nicht enttäusche;

in meinem Blute sind so viel Geräusche3,

ich aber weiß, daß ich aus Sehnsucht bin.
Ein großer Ernst bricht über mich herein.

In seinem Schatten ist das Leben kühl4.

Ich bin zum erstenmal mit dir allein,

du, mein Gefühl.

Du bist so mädchenhaf5.
Es war ein Weib in meiner Nachbarschaft

und winkte mir aus welkenden Gewändern6.

Du aber sprichst mir von so fernen Ländern.

Und meine Kraft

schaut nach den Hügelränder7.

۱- „Heilige Gestalten“ gilt als eine Adjektivmetapher und bedeutet hier die Heiligen und Geistlichen. Der Dichter hat mit dieser Strophe gemeint, dass der Mansch an heilige Geschtalten glauben soll.
۲- Es ist also ein Paradoxon*. In der christlichen symbolik steht das Blau für die Reinheit und Göttlichkeit. Insoweit könnte hier ein Bezug auf derartige Darstellungen auf Kirschenfenstern und die religiöse Gemälde vorliegen. „Goldenen Smalten“ ist eine Adjektivmetapher und der nächste Satz ist sowohl eine Satzmetapher als auch eine Verbmetapher.
۳- „In meinem Blute sind so viel Geräusche“ ist eine Satzmetapher und heißt, dass es in meinem Existenz, viel Lust und weltliche Neigungen gibt.
۴- Der großer Ernst, der über dem Mensch herein bricht,dient als eine Adjektivmetapher und weist auf dem Gottes Macht, unter der, das Leben schön und herrlich ist.
۵- Das Gefühl bzw. mein Gefühl bedeutet hier die Existenz Gottes, der in meinem Wesen existiert. Dieser Satz gilt als Satz-, Privatmetapher.
۶- Ein Weib in welkenden Gewändern(Verbmetapher), in meiner Nachbarschaft, zeigt die göttlichen Zeichen und Gebärde.
۷- Das heißt, man sollte nicht “Gott” in fernen Länder suchen, er ist in der Nähe und ist nicht unerreichbar.
_____________________________
*: Paradoxon ist eine Aussage, die scheinbar oder tatsächlich einen unauflösbaren Wiederspruch enthält.
۴۰
Ich habe Hymnen, die ich schweige.

Es gibt ein Aufgerichtetsein,

darin ich meine Sinne neige:

du siehst mich groß, und ich bin klein.

Du kannst mich dunkel unterscheiden1

von jenen Dingen, welche knien2;

sie sind wie Herden, und sie weiden,

ich bin der Hirt am Hang der Heiden3,

vor welchem sie zu Abend ziehn.

Dann komm ich hinter ihnen her

und höre dumpf die dunklen Brücken,

und in dem Rauch von ihren Rücken

verbirgt sich meine Wiederkehr.

In diesem Gedicht gibt es eine Metapher, die personifiziert: „jene Dingen, welche knien“(Personifikation)(s. S. 39). Und es gibt auch ein Vergleich: „ Sie sind wie Herden“, „Ich bin der Hirt“ ist die “Substantivmetapher”.
۱- „Du kannst mich dunkel unterscheiden“ gilt als adjektivische Metapher und bedeutet, dass ich der einzige bin, der sich von anderen Menschen unterscheidet.
۲- Der Dichter hat mit der phrase gemeint, dass die wenigsten Dinge, die Gottes Existenz wahrnehmen können und “Die Dingen, welche knien” besteht auf den Menschen, die schmeicheln. Es gilt als “Phrasemetapher”.
۳- Ein Vergleich ist hier erkennbar. Hier hat der Dichter die Menschen, die schmeicheln mit den weidenden Herden vergleichen. Das lyrischen Ichs(der Erzähler) ist im Gegensatz zu dem. „Der Hirt am Hang der Heide“ ist eine Metapher von dem “lyrisches Ich oder der Mönch”(Substantivmetapher), d.h. der Mönch hat Gott mit seiner Art und Weise und im Gegensatz zu Anderen Menschen erlebt.

۶. Entdeckung der Symbole im Gedichte Teil 3(Vom Gedicht 41 bis Gedicht 67)

۴۱
Gott, wie begreif ich deine Stunde1,

als du, daß sie im Raum sich runde,

die Stimme vor dich hingestellt;

dir war das Nichts wie eine Wunde,

da kühltest du sie mit der Welt2.

Jetzt heilt es leise unter uns.
Denn die Vergangenheiten tranken

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die vielen Fieber aus dem Kranken3,

wir fühlen schon in sanftem Schwanken

den ruhigen Puls des Hintergrunds4.
Wir liegen lindernd auf dem Nichts,

und wir verhüllen alle Risse;

du aber wächst ins Ungewisse

im Schatten deines Angesichts5.

۱- “Wie begreif ich deine Stunde”, bedeutet wie kann ich die Zeit und Möglichkeit des Lebens begreifen und wahrnehmen? Dies bedeutet, dass der Mensch das Leben optimal benutzen sollte um sich zu vollenden. Der Satz dient als eine Satzmetapher.
۲- Im nächsten Teil erwähnt der Dichter, dass Gott mit der Schöpfung der Welt seine Wunde lindert. Das “Nichts” war wie eine Verletzung für Gott und durch die Weltschöpfung heilte er seine Wunde. Es ist hier eine Privatmetapher.
۳- Die Vergangenheit bedeutet allgemein die Zeit, auch Gegenwart und die Zukunft, d.h. Im Laufe der Zeit vergisst man seine geistlischen und seelichen Schmerzen.
۴- „Sanften Schwanken“ ist hier eine Adjektivmetapher und bedeutet hier die Wirkung und das Zeichen, die auf dem Gott basieren und auf seiner Existenz bestehen. Der ganzen Phrase „Wir fühlen schon in sanftem Schwanken den ruhigen Puls des Hintergrunds“ gilt als poetische Metapher und erwähnt, alle Zeichen in der Welt zeigen auf den Ursprung und die Quelle, die nicht sichtbar ist.

۴۲
Alle, die ihre Hände regen

nicht in der Zeit, der armen Stadt1,

alle, die sie an Leises legen,

an eine Stelle, fern den Wegen,

die kaum noch einen Namen hat, –

sprechen dich aus, du Alltagssegen2,

und sagen sanft auf einem Blatt:
Es gibt im Grunde nur Gebete,

so sind die Hände uns geweiht,

daß sie nichts schufen, was nicht flehte;

ob einer malte oder mähte,

schon aus dem Ringen der Geräte3

entfaltete sich Frömmigkeit.
Die Zeit ist eine vielgestalte4.

Wir hören manchmal von der Zeit

und tun das Ewige und Alte;

wir wissen, daß uns Gott umwallte

groß wie ein Bart und wie ein Kleid5.

Wir sind wie Adern im Basalt
e
in Gottes harter Herrlichkeit6.
۱- „Armen Stadt“ dient hier als “Adjektivmetapher” und weist auf die schweren Situationen und Zustände, in denen manche Menschen leben. Die Jenigen, die ein schweres Leben führen, verehren Gott und beten ihn viel mehr als die anderen.
۲- „Alltagssegen“ bedeutet die Segen des Alltags und ist hier eine Substantivmetapher vom Gott und seinen Gaben.
۳- Die Menschen beten Gott durch Gebet und normale und tägliche Tätigkeiten wie malen, mähen, und Bedienen von Geräte an. Durch alle Aktivitäten entfalten sich Frömmigkeit.

۴- „Die Zeit ist vielgestalte“ ist hier die Privatmetapher und bedeutet: die Zeit ist ständig veränderlich und unbeständig.
۵- „Gott umwalte uns groß wie ein Bart und wie ein Kleid“ bedeutet, dass Gott Menschen auf Wegen und Ebenen im Leben unterstützt. In diesem Gedicht hat der Dichter “Gott” als ein Bart und ein Kleid bezeichnete. Dieser ungewöhnlicher Vergleich weist auf den grundlegenden Schutz hin, der alle Kreaturen umgibt.
۶- Am Ende der Gedichts wird erwähnt, dass wir als Menschen Teil Gottes großartiger Existenz seien, “Wir sind wie Adern im Basalt ein Gottes harter Herrlichkeit”. Dies dient als eine poetische-, private Metapher.

۴۳
Der Name ist uns wie ein Licht

hart an die Stirn gestellt1.

Da senkte sich mein Angesicht

vor diesem zeitigen Gericht

und sah (von dem es seither spricht)

dich, großes dunkelndes Gewicht2

an mir und an der Welt.
Du bogst mich langsam aus der Zeit,

in die ich schwankend stieg3;

ich neigte mich nach leisem Streit:

jetzt dauert deine Dunkelheit

um deinen sanften Sieg4.
Jetzt hast du mich und weißt nicht wen,

denn deine breiten Sinne5 sehn

nur, daß ich dunkel ward.

Du hältst mich seltsam zart

und horchst, wie meine Hände gehn

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durch deinen alten Bart.
۱- Unser Name ist wie ein Kennzeichen, der von uns nie getrennt wird. Dieser Satz ist ein expliziter Vergleich oder lange Vergleich, in der alle Vergleichspunkte gibt.
۲- „Großes dunkelndes Gewicht“ dient hier als eine Adjektivmetapher Gott, d.h. Gott ist die einzigartige große Macht auf der Welt und wir(Die Menschen) sind seinem Gerichte fügsam.
۳- „Du bogst mich langsam aus der Zeit, in die ich schwankend stieg“ d. h. Ich lebe mein Leben. Die Zeit vergeht und im Laufe der Zeit werde ich alt und Erfahrener.
۴- Man kämpft, um weiter zu leben aber es geschiet, was Gott will und er beherrscht auf unser Schiksal. Dies zeigt die poetische Metapher.
۵- „Breiten Sinne sehn, nur das ich dunkel ward“ dient hier als eine Adjektivmetapher und hat die Bedeutung, dass ich sterbe. Diese Phrase weist auf den Tot hin, er uns beherrscht. Der Tot ist rau und es gibt keine Möglichkeit, außer an ihn anzuknüpfen.

۴۴
Dein allererstes Wort war: Licht1:

da ward die Zeit. Dann schwiegst du lange.

Dein zweites Wort ward Mensch2 und bange

(wir dunkeln noch in seinem Klange),

und wieder sinnt dein Angesicht.
Ich aber will dein drittes nicht.

Ich bete nachts oft: Sei der Stumme,

der wachsend in Gebärden bleibt3

und den der Geist im Traume treibt,

daß er des Schweigens schwere Summ
e
in Stirnen und Gebirge schreibt4.
Sei du die Zuflucht vor dem Zorne,

der das Unsagbare verstieß۵.

Es wurde Nacht im Paradies:

sei du der Hüter mit dem Horne6,

und man erzählt nur, daß er blies.
۱- „Dein allererstes Wort war: Licht“, d.h. Gott hat zuerst die Helligkeit erschaffen. Das Schweigen des Gottes weist auf “Nichts” .
۲- „Dein zweites Wort ward Mensch“, d.h. dann hat er den Mensch erschafft. “Wort” bedeutet hier, die Schöpfung bzw. “Wort” ist eine Metapher vom gottes Erschaffen und dient hier als substantivische Metapher.
۳- “Sei der Stumme, der wachsend in Gebärden bleibt” gilt als “Verbmetapher” und besteht auf Gott. Der Dichter meint damit, Gott zeige uns Zeichen, ohne etwas zu sagen. Die Gebärde bedeutet hier, Lebewesens, die seine Zeichen überall auf der Welt sind.

۴- Eine Allegorie zwischen die Stirnen und Gebirge ist hier sichtbar(s. S. 46). Beide, eine Menschliche und eine Sächliche weisen auf den Höhepunkt. Der Höhepunkt des Gottes Schöpfung wurde hier als “Stirnen” und “Gebirge” bezeichnen bzw. Sie sind Metaphern, um den Höhepunkt zu beschreiben.
۵- Gott ist der Einzige, der die Geheimnisse abdeckt, und wie ein Zuflucht für die Menschen ist.
۶- “Der Hüter mit dem Horne” sei eine Metapher vom ” Israphyl”, der Engel, der im “Sur” oder in der “Horne” dazustieße um Menschen am “Auferstehungstag” oder “Jungstentag” aufzuwecken. Eine mythische Metapher wurde hier verwendet.

۴۵
Du kommst und gehst. Die Türen fallen

viel sanfter zu, fast ohne Wehn.

Du bist der Leiseste von allen,

die durch die leisen Häuser gehn1.
Man kann sich so an dich gewöhnen,

daß man nicht aus dem Buche schaut2,

wenn seine Bilder sich verschönen,

von deinem Schatten überblaut;

weil dich die Dinge3 immer tönen

nur einmal leis und einmal laut.
Oft wenn ich dich in Sinnen sehe,

verteilt sich deine Allgestalt;

du gehst wie lauter lichte Rehe,

und ich bin dunkel und bin Wald3.
Du bist ein Rad, an dem ich stehe:

von deinen vielen dunklen Achsen

wird immer wieder eine schwer

und dreht sich näher zu mir her4,

und meine willigen Werke wachsen

von Wiederkehr zu

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