und، die

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einem Buchenblatt“ ist ein expliziter Vergleich (s. S. 61) von der Zeit. Es kann auch als Privatmetapher bezeichnet werden.
۱۱- „Glänzende Gewand“ scheint hier die Metapher von der Zeit und ist eine Adjektivmetapher.
۱۲- „Wurzelhaftes Harr“ ist eine Adjektivmetapher und bedeutet das Ausmaß der Kraft Gottes.

___________________________________
*: Ironie ist eine Ausdrucksweise, bei der das Gesagte und das Gemeinte in einem gegensätzlichen Verhältnis zueinander stehen.(Kamali, H.: 1387, S:125)
۵۱
Du wirst nur mit der Tat erfaßt,

mit Händen nur erhellt1;

ein jeder Sinn ist nur ein Gast2

und sehnt sich aus der Welt.
Ersonnen ist ein jeder Sinn,

man fühlt den feinen Saum darin

und daß ihn einer spann:

Du aber kommst und gibst dich hin

und fällst den Flüchtling an.
Ich will nicht wissen, wo du bist,

sprich mir aus überall.

Dein williger Evangelist3

verzeichnet alles und vergißt

zu schauen nach dem Schall.
Ich geh doch immer auf dich zu

mit meinem ganzen Gehn4;

denn wer bin ich und wer bist du,
wenn wir uns nicht verstehn?

۱- Der Mensch wird man seinen Taten gemessen bzw. der Wert des Menschen wird beeinflußt durch seine Handlungen. Sie dient als poetische Metapher.
۲- Der Mensch neigt zu materiellen Werten. Die sind in dieser Welt vorubergehend, deshalb hat Rilke die Sinne als ein Gast bezeichnet. Hier wurde eine Satzmetapher verwendet. Das ist eine Satzmetapher, weil damit die Instabilität gezeigt wird. Die Menschen intressieren sich für die Weltlichen Erscheinungen, die aber instabil und vergänglich seien.
۳- „Dein williger Euangelist“, Euangelist bedeutet hier Evangelist. Vielleicht fand der Dichter die Schreibung mit “U” poetischer. Es bezieht sich auf die vier Evangelisten (Lukas, Johannes, Markus, Mathäus), die verschiedene Evangelien geschrieben haben.
۴- „Ich geh doch immer auf dich zu mit meinem gazen Gehn“ ist eine Phrasemetapher und bedeutet, dass ich mit meiner ganzen Kraft und Wesen zu Gott neige.

۵۲
Mein Leben hat das gleiche Kleid und Haar

wie aller alten Zaren Sterbestunde1.

Die Macht entfremdete nur meinem Munde2,

doch meine Reiche, die ich schweigend runde,

versammeln sich in meinem Hintergrunde

und meine Sinne sind noch Gossudar.
Für sie ist beten immer noch: erbauen,

aus allen Maßen bauen, daß das Grauen

fast wie die Größe wird und schön, –

und: jedes Hinknien und Vertrauen

(daß es die andern nicht beschauen)

mit vielen goldenen und blauen

und bunten Kuppeln überhöhn3.
Denn was sind Kirchen und sind Klöster

in ihrem Steigen und Erstehn

als Harfen, tönende Vertröster,

durch die die Hände Halberlöster4

vor Königen und Jungfraun gehn.

۱- Am Anfang des Verses ist eine ungewöhnliche Allegorie(s. S. 46) sichtbar, in der das Leben wurde mit dem Menschen vergleichen bzw. Das Leben als ein Mensch beshreiben wird. Diese Metapher wird als “Personifikation” bezeichnet(s. S. 39). Die Strophe hat die Bedeutung, dass mein Leben hat keine Spannung wie das der alten Zaren hat, die zu Lebzeiten stabil und stil sind und keine Beweglichkeit haben. Ihr Leben ist langweilig. „Die alten Zaren Sterbstunde“ weist auf der Menschen hin, die keine Acht auf dem Wertvollen Zeit und Anlass des Lebes lassen.
۲- Trotz merier Macht, könnte ich kein Wort zum ausdruck bringen bzw. meine Macht ist gegen meiner Äußerung.
۳- Die ganze Phrase bedeutet die Beschwörung und Verehrung des Gottes.
„Jedes Hinknien und Vertrauen mit goldenen und blauen und bunte Kuppeln überhöhn“ ist nur für Verehrung und Anbetung Gottes.
۴- „Harfen, tönende Vertröster“ ist die Metapher von den heiligen Orten, wie Kirchen und Klöster. Der Dichter meint damit, dass Kirchen und Klöster beruhigend und tröstend für den Mönch sind. Sie dient hier als Synästhesie(s. S. 74).

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۵۳
Und Gott befiehlt mir, daß ich schriebe:
Den Königen sei Grausamkeit1.

Sie ist der Engel vor der Liebe,

und ohne diesen Bogen bliebe

mir keine Brücke in die Zeit2.
Und Gott befiehlt mir, daß ich male:
Die Zeit ist mir mein tiefstes Weh3,

so legte ich in ihre Schale:

das wache Weib, die Wundenmale4,

den reichen Tod5 (daß er sie zahle),

der Städte bange Bacchanale,

den Wahnsinn und die Könige.
Und Gott befiehlt mir, daß ich baue:
Denn König bin ich von der Zeit6.

Dir aber bin ich nur der graue

Mitwisser deiner Einsamkeit.

Und bin das Auge mit der Braue …
Das über meine Schulter schaue

von Ewigkeit zu Ewigkeit.
۱- „Den Königen sei Grausamkeit“ bedeutet, dass die Bösheit den Tyrannen angemessen ist.
۲- Der Bogen ist Metapher Gottes. Der Bogen ist der Gott, der den Mensch unterstützt und ohne dessen Schutz keine Möglichkeit für Menschen gibt, Schwierigkeiten zu überwinden, um weiterzuleben und sich weiterzuentwickeln.
۳- Die kurze Zeit zum Leben ist meine Sorge, weil es so vergänglich und vorübergehend ist. “Weh” ist hier die Metapher der Sorge. Die ganze Verbindung kann als Synästhesie betrachtet werden.(s. S. 74) Und „Tiefstes Weh“ einheitlich, ist eine Adjektivmetapher.
۴- „Reichen Tot“ besteht auf die Tatsache, dass der Tot unvermeidlich ist und vor dem Tot die Menschen sehr unfähig zu sein scheinen. Niemand kann dem Tod wiederstehen.
۵- Wenn Gott befiehlt, ist der Mensch der mächtigste auf der Mensch die allmächtigste in der Welt und zu allem fähig.

۵۴
Es tauchten tausend Theologen

in deines Namens alte Nacht1.

Jungfrauen sind zu dir erwacht,

und Jünglinge in Silber zogen

und schimmerten in dir, du Schlacht.
In deinen langen Bogengängen

begegneten die Dichter sich

und waren Könige von Klängen

und mild und tief und meisterlich.
Du bist die sanfte Abendstunde,

die alle Dichter ähnlich macht;

du drängst dich dunkel in die Munde,

und im Gefühl von einem Funde

umgibt ein jeder dich mit Pracht.
Dich heben hunderttausend Harfen

wie Schwingen aus der Schweigsamkeit.

Und deine alten Winde warfen

zu allen Dingen und Bedarfen

den Hauch von deiner Herrlichkeit.

۱- Es gibt viele Geistliche, die Gott antasten. Sie geben sich viele Mühe, um einen kleinen Teil Gottes wahrzunehmen. Die „alte Nacht“ ist hier die adjektivische Metapher vom Gott.
۲- Im zweiten Teil des Gedichts wird Gott als Schlacht bezeichnet. „Junglinge in Silber zogen“ weist auf den Frommen, die für Gott kämpfen.
۳- Dichter verfassen Gedichte, in denen sie Gott sehr tief, schön und meisterhaft beschreiben.
۴- Die sanfte Abendstunde ist die Metpher Gottes. Alle Dichter beschreiben “Gott” identisch. „Die sanfte Abend stunde“ bedeutet das schöne Geheimnis der Welt und weist auf dem Gott.

۵- „Du drängst dich dunkel in die Munde“ beschreibt Gott als die Dunkelheit und solche ungewöhnlichen Metapher ist sehr üblich in diesem Werk. Dies bedeutet Gott stecke in Gedanken alle Dichter und beeinfluße die Sinne auf jeder Weise.
۶- Alle Menschen erinnern sich an Gott und denken an ihn.
۷- Die letzte Strophe beschreibt die Großzügigkeit und Generosität Gottes.

۵۵ Die Dichter haben dich verstreut

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(es ging ein Sturm durch alles Stammeln),

ich aber will dich wieder sammeln

in dem Gefäß۱, das dich erfreut.
Ich wanderte in vielem Winde;

da triebst du tausendmal darin2.

Ich bringe alles, was ich finde:

als Becher brauchte dich der Blinde3,

sehr tief verbarg dich das Gesinde,

der Bettler aber hielt dich hin;

und manchmal war bei einem Kinde

ein großes Stück von deinem Sinn4.
Du siehst, daß ich ein Sucher bin.
Einer, der hinter seinen Händen

verborgen geht und wie ein Hirt;

(mögst du den Blick, der ihn beirrt,

den Blick der Fremden von ihm wenden.)

Einer, der träumt, dich zu vollenden

und: daß er sich vollenden wird.

۱- Die Beschreiber haben Gott auf verschiedenen Wegen vollgeschrieben, woduch es viele Wiedersprüche gibt. Ich will Gott auf einem einheitlichen Weg und bleibenden Stil beschreiben und anbeten.
۲- Das heißt “Der Mönch” hat mehrmals da, wo göttliche Zeichen vorliegen, nach ihm gesucht.
۳- Jeder Mensch wird Gott durch seinem besonderen Stil erkennen.
۴- Manchmal kann ein großer Teil der gottes Existenz bei einem kleinen Kind gefunden werden. Das Gewissen von Kindern ist rein, weshalb man Zeichen Gottes in ihrer Natur finden kann.
۵۶
Selten ist die Sonne im Sobór.

Die Wände wachsen aus Gestalten1,

und durch die Jungfraun und die Alten

drängt sich, wie Flügel im Entfalten,

das goldene, das Kaiser-Tor2.
An seinem Säulenrand verlor

die Wand sich hinter den Ikonen;

und, die im stillen Silber3 wohnen,

die Steine steigen wie ein Chor4

und fallen wieder in die Kronen

und schweigen schöner als zuvor.
Und über sie, wie Nächte blau,

von Angesichte blaß,

schwebt, die dich freuete, die Frau:

die Pförtnerin, der Morgentau5,

die dich umblüht wie eine Au

und ohne Unterlaß.
Die Kuppel ist voll deines Sohns6

und bindet rund den Bau.
Willst du geruhen deines Throns,

den ich in Schauern schau.

۱- Die Gabe Gottes wird in diesem Gedicht als “Sonne” bezeichnet. “Sobor” weist ein Land hin, in dem keine Sonne scheint. Es ist eine Metapher von einem Platz, der im göttliches Zorn betreoffen wurde. „Die Wände wachsen aus Gestalten“, bedeutet die Wände aus schlechten Taten des Menschen. Die Sünder bauen die Wände aus Schuld im Sobor und wegen der Wände der Sünde gäbe es, dort keine göttlichen Geschenke.
۲- Hier hat der Dichter die Auferstehungstag beschreiben. „Das goldene, das Kaiser Tor“ ist mit dem „Flügel im Entfalten“ vergleichen und dieser Vergleich weist den Tag des Gerichts hin. Eine Allegorie ist hier erkennbar.
۳- „Stillen Silber“ besteht auf die Ruhe vor dem Chor. Die Verbindung kann sowohl Adjektivmetapher, als auch Synästesie(s. S. 74) betrachtet werden.
۴- „Steine steigen wie ein Chor“ zeigt die Solidarität Menschen im Gottes Gebet. Hier werden Gebete der Menschen als Chor und der Menschen als Steine, die einheitlich koordiniert den Gott verehren, bezeichnet. Das ist das Symbol des Gebets.
۵- „Die Frau: Die pförtnerin, der Morgentau“ bedeutet nach jeder Schwierigkeit gibt es auch Erleichterung und Freude. Auf diesem Gebiet gibt es eine Redewendung in der deutschen Sprache: „Nach jedem Winter Kommt wieder der Frühling“ oder „Am Ende des Tunnels ist das Licht sichtbar“.

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